Schnell weg - zwischen Panik und Gewissen                                                                                                                      Zivilcouragetraining für erwachsene

„Was geht's mich an?", „Was kann ich schon tun?" und: „Gibt es da nicht andere, die für so etwas zuständig sind?" Es sind immer die gleichen Fragen und Einwände, mit denen sich "Gaffer" oder "Weggucker" rechtfertigen, die – untätig – Zeuge einer Straftat geworden sind.

 

Sicherlich: Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und ein (allenfalls von Sensationsgier unterbrochenes) Desinteresse am Schicksal des Nächsten sind in unserer Gesellschaft häufig anzutreffen. Und klar ist auch, dass diese Phänomene ein Klima begünstigen, in dem es Straftätern leicht fällt, weitgehend unbehelligt zu agieren. Trotzdem: Das ist nur die eine Seite der Medaille...

 

Viele von uns fühlen sich betroffen und wollen helfen, wenn andere belästigt, beraubt oder bedroht werden.

Dennoch bleibt die Hilfe oft aus: Einmal, weil es am Wissen fehlt, ob und – wenn ja – wie geholfen werden kann. Und zum Zweiten, weil viele sich vor jenen Unannehmlichkeiten fürchten, die das eigene Engagement mit sich bringen könnte…“ (Auszug aus www.aktion-tu-was.de).

 

Gemeinsam mit dem Verein Prävention Rhein-Neckar e.V., dem Polizeipräsidium Mannheim und weiteren Partnern legt SicherHeid e.V. einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Zivilcourage in der Bevölkerung (z.B. „Beistehen statt rumstehen, Zivilcourage im ÖPNV - Seitenscheibenaufkleber und Busbeklebung).

 

Mit dem Projekt „Cool. Sicher. Selbstbestimmt.“ wird paralell dazu ein Handlungskompetenztraining für die Sekundarstufe 1 an Schulen angeboten.

 

Was bisher gefehlt hat, um die Kampagne zur Zivilcourage zu vervollständigen, war ein Angebot, das sich an Erwachsene richtet. Sicher gibt es viele Menschen, die bei Gefahr helfen würden, sich aber nicht trauen, weil ihnen entsprechendes Wissen und Handlungssicherheit fehlen.

Auf der Grundlage der Kampagne des hessischen Netzwerkes gegen Gewalt „Gewalt-sehen-helfen“ hat SicherHeid e.V. in Kooperation mit Prävention Rhein-Neckar e.V. und der Polizei und gemeinsam mit der Heidelberger Theaterpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin Stefanie Ferdinand ein pädagogisches Konzept zur Umsetzung von Wissensvermittlung im Bereich Zivilcourage entwickelt.

Entstanden ist ein Veranstaltungslayout mit einem theoretischen Teil, aber vor allen Dingen mit praktischen Übungen für die Zielgruppe Jugendliche und Erwachsene. Die Veranstaltungen werden öffentlich beworben, bzw. können auch für geschlossene Gruppen angeboten werden. Anfragen hierzu bitte an die Vereinsgeschäftsstelle. 

 

Die Kommunale Kriminalprävention der Stadt Heidelberg ist Kooperationspartner und unterstützt die Durchführung der Seminare.

Das Konzept wurde 2013 im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit hinsichtlich der Motivation der Teilnehmer, ihrer Erwartungen und der Zielerreichung untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die Erwartungen der Teilnehmer voll und ganz erfüllt hatten.

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Evaluationsstudie - Kurzfassung
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