Selbstbehauptungstraining für mädchen und frauen

Aktuelle Information

Die Polizei führt keine Selbstbehauptungsttrainings mehr durch. Interessierte wenden sich bitte an private Anbieter oder an ihre zuständigen Gleichstellungsbeauftragten. In Heidelberg unterstützt die Stadt die Durchführung derartiger Kurse duch den Frauennotruf Heidelberg (www.frauennotruf-heidelberg.de, Tel. 06221/181622).

Sicheres Heidelberg unterstützt die Durchführung von Selbstbehauptungskursen, die nun von aktiven bzw. ehemaligen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in ihrer Freizeit in Heidelberg durchgeführt werden.

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Info-Flyer
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Das Angebot gilt grundsätzlich nur für geschlossene Gruppen. Einzelne Interessentinnen können gerne auf das Angebot des Heidelberger Frauennotrufs zurückgreifen. Kontakt und Info siehe unten.

Selbstbehauptungstraining                                                                                                                                                  Schutz vor Übergriffen und sexuell motivierter gewalt

Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum ist in besonderem Maße geeignet, Verbrechensfurcht in der Bevölkerung zu verbreiten.

Die Wahrnehmung wird auch durch die Darstellung in den Medien beeinflußt. Insbesondere Frauen haben ein generelles Bedürfnis, über Opferrisiken und deren Vermeidung aufgeklärt zu werden. Dieses Verlangen wird bei entsprechenden Ereignissen in der Wohngemeinde noch verstärkt.

 

Ein weiterer und sehr wichtiger Bereich ist das Thema der Gewalt im sozialen Nahraum die zu allererst Frauen und Kindern widerfährt. Durch die Weitergabe vielfältiger Erfahrungen aus Opfer- und Tätergesprächen und aus Statistiken sollen potentielle Opfer auch Informationen aus erster Hand erhalten.

 

Von 1998 bis 2016 wurden in der Rhein-Neckar-Region Selbstbehauptungskurse durch Experten der Polizei angeboten.

Hier wurden potenziellen Opfern vielfältige Erfahrungen aus Opfer- und Tätergesprächen vermittelt. Die Teilnehmer/-innen erlebten und erlernten Handlungsmöglichkeiten, Verhaltenshilfen sowie mentale Vorbereitung, um künftig Gefahrensituationen besser erkennen und auch vermeiden zu können. Für bestimmte Gruppen wurden auch zielgruppenorientierte Kurse angeboten.

 

Die Resonanz auf dieses Angebot war enorm groß. Etwa 1500 bis 2000 Teilnehmerinnen machten jährlich davon Gebrauch.

Die Vereine Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V. und Sicheres Heidelberg - "SicherHeid" e.V. unterstützten dieses wichtige und sinnvolle Programm.

 

Das Projekt wurde in der Dokumentation des Präventionspreises 2000: „Beispielhafte Projekte gegen Gewalt im Sozialen Nahraum“, herausgegeben durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, aufgenommen.

Sicheres Heidelberg e.V.

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Römerstraße 2-4

69115 Heidelberg

 

Tel.: 0172 7 61 81 61

Fax: 0621 174 1247

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